Der Hauptschauplatz der Geschichte ist ein Museum. Hier erwacht eines Tages die Statue der Pharaonin Amneris plötzlich zum Leben und trägt die Handlung des Musicals in ihr altes Ägypten. Als der Anführer des ägyptischen Heeres Radames nach einem Feldzug zurückkehrt, nimmt er Aida gefangen, ohne zu wissen, dass diese eine nubische Prinzessin ist. Mit der Gefangennahme bewahrt er sie auch vor dem Tod in den Kupferminen. Nachdem er Aida zu seiner Verlobten, der Pharaonentochter Amneris, gebracht hat, damit diese dort als Magd arbeitet, erzählt ihm sein Vater Zoser, dass der alte Pharao und Vater seiner Verlobten bald sterben wird, und Radames dadurch bald neuer König von Ägypten wird. Jedoch weiß Radames nicht, dass sein eigener Vater den Pharao vergiftet hatte, damit sein Sohn König werden kann. Mereb, der nubische Diener Radames erkennt, dass die neue Dienerin seiner Verlobten, die Tocher des nubischen Königs ist. Er verspricht Aida aber, ihr Geheimnis für sich zu behalten, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Schließlich kommt Aida zu Amneris, die ihre charakterlichen Schwierigkeiten mit Stil und Mode zu überdecken weiß. Nachdem am Hofe die bevorstehende Hochzeit zwischen Amneris und Radames bekannt gegeben wird, betrauert der Heerführer sein baldiges Ende als mutiger Kämpfer und Eroberer. Ganz in Gedanken trifft er auch auf Aida, um mit ihr über Träume und Sorgen zu sprechen. Auch Amneris, die durch den nahen Tod ihres Vaters sehr betrübt ist, findet in Aida eine Partnerin zum Reden. Unterdessen fühlt sich Radames immer mehr zu Aida hingezogen. Als Mereb Aida zu einem nubischen Lager bringt, bitten diese Aida darum, sie anzuführen. Diese bittet daraufhin Radames verzweifelt um Hilfe. Als er ihr daraufhin gesteht, dass er sie liebt, gibt auch Aida ihrer Liebe zu Radames nach. Kurz darauf erfährt Aida jedoch, dass ihr Vater der nubische König Amonasro gefangen genommen wurde. Als sie daraufhin von Radames alleine gelassen wird, verspricht sie dem nubischen Volk, dass Nubien auch weiterhin bestehen wird.